Die ersten Bilder, und natürlich alle derartig unperfekt. Trotzdem wollte ich sie gern zeigen, nur so, weil ich ganz mütterlich stolz auf sie bin, und weil sie so beängstigend bunt geworden sind, was wohl am Billigfilm und an der Entwicklung liegt.

Blumen, warnend angekündigt, hier zwei der unzähligen.

Wenn es so bleiben könnte, eine farbenschreiende Sammlung an Irrelevantem, was wäre das beruhigend. Dinge, die man jederzeit hervorkramen kann und sich sagen „das habe ich gemacht“, zu Erinnerung, dass es einen gibt, dass es einen auch früher schon gegeben hat, dass man etwas fabriziert hat, was Leute in der Hand halten können. Bilder von Blumen sind da vielleicht nicht übel für den Anfang.

Es gibt ein weiteres, das jemand mag, obwohl ich nicht ganz verstehen kann, wieso, es ist dieses hier:

Und eines, was mich immer wieder verwundert, bei dem jedes Mal von neuem die Frage aufkommt: „Wie konnte das passieren?“, und das mich daran erinnert, wie ich ein T-Shirt trug an jenem Tag, wie die Füße das Pflaster berührten, dass es warm war und wunderbar zu atmen, dass es schon Abend werden wollte, und mir wieder einfiel, dass ich die Stadt mag, in der ich wohne. So neuerdings, weil die ewige Nörgelei über sie auf Dauer nicht ganz ausfüllend war und es vielleicht nötig ist, kleine positive Dinge im Wahlzuhause zu finden, zwangsläufig. Weil man dort sonst eingeht wie ein Orangenbaum in Mitteleuropa.

Um die beängstigenden Aspekte der Gegenwart wie so oft einfach mal wegzuschweigen, kommt hier kein weiteres Gerede über Zukunftsangst, über problematische Beziehungen zu anderen Menschen, über die unzähligen Fragen zum Leben, zum Sinn und zum Ekel vor der eigenen Person. Alles wird gut werden, wie es das immer tut, so sicher wie eine Uhr, die stehengeblieben ist (und dennoch weiterhin zweimal am Tag Recht  hat).

Nun bleibt es hierbei, sonst würde der Text die „Nur-Bilder“-Kategorie sprengen, außerdem gibt es auf diese Art eine höchst willkommene Ausrede für Schreibfaulheit.

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