Gefunden habe ich ihn nicht erst heute, aber auch nicht zu der Zeit, als es berechtigt gewesen wäre, also vor etwa vier Jahren. Aus dieser Zeit stammen nämlich die schönsten Stücke von „Asaf Avidan & The Mojos“, die es heute geschafft haben, mich zum Weinen zu bringen. Ich scheine mal wieder eine Phase etwas näher am Wasser erreicht zu haben.

(Versuche, mich unauffällig wieder hoch in Richtung 53 kg zu schleichen, ohne dabei schlechte Gefühle zu entwickeln)

Wer den Begriff „Alte Zeiten“ zu benutzen beginnt, drückt damit doch nur aus, selbst alt zu sein. Dennoch vermisse ich ein gewisses Früher, nicht um meinetwillen, sondern der Umstände wegen, die natürlich inzwischen von meinem vergesslichen Hirn innerhalb eines Jahres kräftig retuschiert wurden. Das Wort „damals“ schleicht sich in meine Gedanken und stellt einen Kontrast dar zur tristen Gegenwart (…die eigentlich gar nicht furchtbar ist, allerdings so schrecklich real).

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