Ich habe einen ganzen, ganzen langen Tag durchgehalten, vom Aufstehen um 6:30, den Zug nehmen um sieben, dann Vorlesung bis ein Uhr, dann Laborarbeit und Statistik. Die aktualisierte Liste meiner Studienpatient_innen ist endlich mal angekommen, ich habe eine Übersicht erstellen können für summierte Werte von allen, dann war ich in der Bibliothek und habe tatsächlich herausgefunden, was die Lösung des klinischen Szenarios ist, das wir derzeit in Pädiatrie durchgehen (frühgeborener Säugling entwickelt nach einer Woche ein Atemnotsyndrom, Blässe, Apathie, gespannte Fontanelle, geblähtes Abdomen, erbricht, hat Petechien und schließlich einen Krampfanfall – eine Neugeborenensepsis, yay!), war dann noch im Chor, stellte fest, dass ich wirklich nicht mehr so schlecht singe und die meisten Töne der H-Moll-Messe in zwischen kann, fuhr dann etwas früher heim und kam um 23:00 wieder zu Hause an. Und das mit Kopfweh und Nebenwirkungen vom Sertralin (heißt, ich zappele viel herum und gähne übermäßig viel und habe manchmal einen erhöhten Puls), wobei die Kopfschmerzen wohl auch davon kommen, denn der Zauberer weckte mich heute nacht und sagte, ich würde furchtbar mit den Zähnen knirschen. Ich wollte nicht jammern, nur Stolz ausdrücken.

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